Red Dead Redemption Review
16.06.2010 – Nach vier Jahren Entwicklungszeit veröffentlicht Rockstar Games endlich die Fortsetzung des Western-Epos Red Dead Revolver. Es stehen hohe Erwartungen und große Verkaufszahlen für Red Dead Redemption und Rockstar Games an. Wird das wohl nun der Fall sein oder wird das Spiel ein reiner Flop? Das erfahrt ihr in unserem Review.
John Marston hat sein Leben geändert
Das ehemalige Bandenmitglied, John Marston, hat mit seiner jungen Familie eine Existenz gegründet. Die Regierung hat beschlossen, im ganzen Land Gesetze einzuführen und sie einzuhalten. John wurde von der Regierung gezwungen, seine alten Bandenmitglieder zu töten, ansonsten würde man seine Frau und sein Kind entführen oder sogar töten. John blieb keine andere Wahl, als seine ehemaligen Freunde zu suchen und sie zu töten. Nun wird der Spieler in John’s Körper versetzt, um die Aufgabe der Regierung auszuführen.
John Marston ist zu Beginn der Story ein sehr unbekannter Mann, da er neu in der Stadt ist. Als erstes befreundet er sich mit Bonnie und ihrem Vater. Je mehr Missionen ihr erfolgreich besteht, desto mehr spricht sich der Name “John Marston” herum. Zusätzlich erhaltet ihr bei erfolgreicher Mission Ruhm- und Ehrenpunkte, oder ihr rettet außerhalb der Stadt arme und unschuldige Zivilisten, die von den Banditos ausgeraubt oder angegriffen werden, indem ihr diese zur Strecke bringt.
Während der ganzen Geschichte findet John aber auch neuen Freunde. Manchen kann er vertrauen, anderen jedoch nicht. Außerdem findet er auch seinen Sohn Jack, seine Frau Abigail und ihren Onkel. John Marston befasst sich vor allem mit seinem Sohn Jack und möchte ihm alles beibringen. Sie gehen zusammen auf Jagd und beschützen die Ranch und die Familie vor den Banditos.
Man fühlt sich wie im echten Wilden Westen
Die Atmosphäre und das Gameplay von Red Dead Redemption fühlt sich an, als ob man wirklich im Wilden Westen lebt und leibt. Man reitet mit seinem Pferd, Kutschen oder Eisenbahnen durch die Wüsten und Städten von Mexico und Amerika und erlebt ein richtiges Cowboy-Leben. Jedoch ist das nicht immer so schön, wie es tönt. John Marston lebt in einem gefährlichen Zeitalter. Er wird von den Banditos gesucht und auf unangenehme Art getötet. Deshalb ist es wichtig, dass man sich möglichst unauffällig verhält und nicht einfach durch die Gegend ballert.
Ohne Geld kann aber auch in dieser Zeit niemand leben. Natürlich erhält man nach jeder Mission ein wenig Geld als Belohnung. Doch das ist für manche nicht ausreichend genug. Dafür gibt es mehrere Varianten. Entweder man nimmt verschiedene Jobs wie Nachtwächter oder Pferdezureiter an. Ist man zu faul zum Arbeiten geht man halt in Städte und versucht es mit Glücksspielen wie Poker, Black Jack, Five Finger Fillet, Hufeisenwerfen und mehr. Dann gibt es noch eine letzte Variante, nämlich das Jagen. Man geht auf die Jagd, tötet wilde Tiere, häutet sie und geht z.B. zum Büchsenmacher und verkauft dort diese Ressourcen.
Waffen und Features in Red Dead Redemption
Natürlich braucht ein Cowboy auch einige Waffen, um sich zu verteidigen. Das Waffenarsenal, das man zur Verfügung hat, ist sehr ausreichend. Man findet vom Scharfschützengewehr, bis hin zum Revolver oder der klassischen Schrotflinte alle Waffen des älteren Zeitalters. Möchte man jemand nur fesseln, benützt man das Lasso. Möchte man, dass etwas in die Luft fliegt, so benutzt man Dynamit oder eine Feuerflasche. Obwohl sich das Spiel anfangs 20. Jahrhundert abspielt, gibt es trotzdem einige Features. Das bekannteste und nützlichste ist das “Dead Eye”. Mit dem “Dead Eye” kann man die Zeit stark verlangsamen und so mehrere Gegner markieren, die man mit einer der Waffen töten möchte. Das gibt den Spieler einen Vorteil gegenüber dem Gegner.
Multiplayer
Was wäre ein Spiel ohne einen Onlinemodus. Natürlich findet man auch den bei Red Dead Redemption. Dieser ist sehr ähnlich, wie beim GTA. Es gibt einen freien Modus, wo man einfach durch die Gegend ballern kann. Um Herausforderungen und Levels freizuschalten, kann man Bandenverstecke einnehmen, die auf der ganzen Karte verteilt sind. Wenn man mit Freunden zusammen online spielt, kann man eine Truppe gründen, damit man stärker ist und sich auf der Karte besser findet.
Fazit
Red Dead Redemption ist für alle Cowboy- und Westernfans ein Muss. Neben der realistischen Welt und der actionreichen Atmosphäre ist auch die Grafik bis ins Detail gefeilt worden. Die Steuerung ist simple und man hat sie sehr schnell im Griff. Es passt einfach alles gut zusammen. Kurz gesagt: Red Dead Redemption ist ein gelungenes Spiel von Rockstar Games. Hoffen wir nun, dass es auch einen dritten Teil des Spiels geben wird.




